Archivtruhe Archivtruhe



Archiv der DPSG Stamm Göttingen


Archivspruch

Über viele Jahre war es üblich, beim Wechsel des Stammesführers, die sogenannten "Stammesinsignien" (Banner und Stempel) dem Nachfolger zu überreichen.

Stempel 50er Stempel 50er







Nach und nach erweiterte sich dann die Anzahl der als sammlungswürdig erachteten Materialien und Dokumente.




Ursprung des Stammesarchivs

Aus dem Protokoll der Stammesleiterrunde vom 14.12.1977:

TOP 3 d Sonstiges

Antrag vom Stammesvorstand : "Ein Stammesarchiv anschaffen"
Im Stammesarchiv soll Material z. B. Dias, Filme usw. zentral gelagert werden, das die Trupps im Moment nicht benötigen. Dadurch, dass das Material zentral gelagert wird, soll weniger verloren gehen und jeder Trupp weiß, wo er es finden kann.

Aus dem Protokoll der Stammesleiterrunde am 15.2.1978:

TOP 2 Stammesarchiv (Michael Kruse)

Nach Michaels Darlegung der Probleme und Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung und Auffindung von Material diskutiert die Stammesleiterrunde Sinn und Ziel sowie Nutzung eines Stammesarchivs. Die Stammesleiterrunde beschloss bei einer Enthaltung folgendes: Das "Archiv-Team" (E. Walter, M. Kruse) soll weiter sammeln und erkunden wie bisher und kann nötigenfalls Helfer aus der Stammesleiterrunde zuziehen. Karl Heinz Ringel stellt einen Raum zur Verfügung, wo das Material lagert und nach und nach zugänglich gemacht wird.




Der Archivraum (1982–2015)

Bei einer Gebäudebesichtigung durch Karl-Heinz Ringel im ehemaligen Mädchenwohnheim in der Godehardstraße konnte er eine Möglichkeit für einen Archivraum auf dem Dachboden aufspüren.
Die Verhandlungen und auch der Schriftverkehr mit dem Besitzer, der Caritas, wurden vom Verein zur Förderung der DPSG Stamm Göttingen e. V. durchgeführt.
Im März 1982 genehmigte der Caritasverband das Vorhaben. Eine Nutzungsentschädigung wurde nicht gefordert!

Archivraum Archivraum



Nach einigen Umbaumaßnahmen und vielen Arbeitseinsätzen des Fördervereins sowie der Leiterrunde konnte der Archivraum Ende 1982 eingeweiht werden.







Endlich konnten die überall verstreuten Materialien hier zentral zusammengeführt werden. Durch das Jubiläum 1981 war schon einiges oberflächlich geordnet.

Archivraum Archivraum



In den ersten Jahren tagten hier häufiger der Förderverein und auch die Leiterrunde.
Nach einer anfänglichen intensiven Bearbeitungsphase schliefen die archivspezifischen Tätigkeiten weitgehend ein. Lediglich zur Lagerung von Neuzugängen erfolgten ab und zu Besuche auf dem Dachboden. Erst wieder zum 60. Jubiläum (1991) starteten neue anlassbezogene Aktivitäten.



Um die Zeit des 70. Jubiläums (2001) ging nochmals ein Run auf das Archiv los.
Zu diesem Zeitpunkt entschied sich Manfred Reddig, die einmal begonnene Archivarbeit für den Stamm Göttingen wieder aktiver zu betreiben.

Archivraum Archivraum






Es ging darum, zunächst ein wenig Ordnung zu schaffen. Danach bei den Gruppenleitern und Ehemaligen, auch im Förderverein für diesen Gedanken der Archivarbeit zu werben.



Archivgut vorsorglich in Sicherheit gebracht

Im Juni 2010 ereignete sich die nicht geplante Blindgänger-Detonation einer Weltkriegsbombe auf dem Göttinger Schützenplatz. Neben den tragischen tödlichen Auswirkungen für drei Sprengmeister war auch mindestens ein Metallsplitter einige Hundert Meter weit geflogen und in ein Wohnhaus eingeschlagen.
Von der Flugrichtung her hätte es durchaus auch den Archivboden treffen können. In den späteren Tagen und Wochen wurden der Schützenplatz und die nahe Umgebung nach weiteren Blindgängern untersucht. Das Gelände um St. Godehard und damit auch dem Caritashaus war in diese Suche mit einbezogen. Dicht an den dortigen Hauswänden wurden einige Sondierungsbohrungen vorgenommen. Nicht auszudenken, wenn sich direkt am Gebäude oder sogar unter dem Fundament Bomben befinden würden.
Unter diesem Eindruck machte sich Manfred daran, an zwei Abenden mehrere Stunden lang die nach seiner Meinung interessantesten und wertvollsten Exponate und Dokumente aus dem Archiv notdürftig zu verpacken und zu Hause bei ihm in der Garage zwischenzulagern. Als dann die ersehnte Entwarnung veröffentlicht wurde, ging alles wieder zurück an den angestammten Ort.






Archivraum (2015–heute)

„Der katholische Caritasverband für Stadt- und Landkreis baut sein Zentrum an der Godehardstraße in Göttingen erheblich um und aus“, so war es im Göttinger Tageblatt vom 08.01.2015 zu lesen.
Aufgrund dieser Nachricht versuchte der Fördervereinsvorstand schnellstens in Erfahrung zu bringen, inwieweit das auch den Archivboden betreffen würde. Zunächst waren die Bemühungen, etwas über den künftigen Verbleib des Pfadfinderarchivs herauszubekommen, nicht erfolgreich. Dann kam überraschen die „Kündigung“. Es sollte schnellstens der Archivboden geräumt werden.
Nach einigen Gesprächen mit den Verantwortlichen des Caritasverbandes gelang es, eine Anschlusslösung auf einem benachbarten Dachboden der Gebäude zu bekommen.


Das war keine gleichwertige Lösung, aber besser als gar nichts. An dem neuen Standort war auch keine Einrichtung bzw. Ausbau im vorherigen Stil möglich.

Archivraum ab 2015 Archivraum ab 2015


Da die meisten Schränke aus dem ehemaligen Archivraum hierher nicht mitgenommen werden konnten, mussten diverse neue Regale und Schränke beschafft werden.


Als dann der späteste Termin zum Verlassen des bisherigen Raumes nahte, konnte unter Mithilfe einiger Leiter des Stammes der schweißtreibende Umzug stattfinden.


In den folgenden Wochen und Monaten installierte Peter eine praxistaugliche Beleuchtung und die Einrichtungsarbeiten gingen schrittweise voran.

Der Förderverein ist ganz froh, diesen Platz nutzen zu dürfen. Allerdings ein Archivraum mit der Möglichkeit, dort auch zu arbeiten, gibt es an dieser Stelle leider nicht mehr.






Weitere Archivräume ab 2012


Da es im Archivraum sehr eng wurde und dort zu Arbeiten nicht immer uneingeschränkt möglich war, entschloss sich Manfred Reddig weitere Archiv- und Arbeitsräume privat zuzulegen.

Neuer Archivraum Neuer Archivraum







Nach dem unerwarteten Umzug von einem zum andern Dachboden im Caritashaus werden ab dem Zeitpunkt (2015) alle Archivtätigkeiten von hier aus geleistet.

Die Archivräume können nach Absprache mit Manfred Reddig (Tel.: 0551/45130) besichtigt oder genutzt werden.




Von der Sammlung zur Aufbewahrung hin zum Archivieren

Viele schöne historische Materialien, Dokumente aus dem Leben des Stammes sind in dem Archiv verwahrt. Durch gezielte persönliche Ansprachen kam manches Neue hinzu und ließ die Sammlung deutlich anwachsen. Die Aufarbeitung und archivarische Betreuung aller im Grundstock vorhandenen Materialien entwickelte sich zu einer zeitraubenden Aktion. Nach Festlegung einer für diese Zwecke geeigneten systematischen Ordnung stand die Erarbeitung einer vorläufigen schriftlichen Dokumentation in einem „Findbuch“ auf dem Programm. Jetzt erst wurde nach und nach eine Gesamtübersicht aller verwahrten Archivalien möglich.


Zeitzeugengespräche

Aufgrund vieler erfreulicher Ergebnisse aus den Kontakten mit ehemaligen Stammesmitgliedern soll an dieser Stelle ein besonderer Dank an ihre freundliche Unterstützung bei dem Vorhaben zur Vervollständigung der Stammesgeschichte ausgesprochen werden. Diese Aufgabe war ein stetiges Herantasten an immer mehr, teilweise über ganz Deutschland verstreut lebende ehemalige Göttinger. Einige von ihnen waren Manfred bisher weder namentlich noch persönlich bekannt. So stand am Anfang zunächst immer ein gegenseitiges Kennenlernen. Viele Briefe, Telefonate und persönliche Treffen führten zu einer nicht im Traum erahnten Fülle von zusätzlichen Erkenntnissen aus der Göttinger Pfadfinderzeit.


Das dabei so manche seltene historische Dokumente sowie Abzeichen und Kluftbestandteile übergeben wurden, ist erwähnenswert.
Die Idee, die Pfadfinderaktivitäten aus vergangener Zeit im Internet zu präsentieren, fand großen Zuspruch.
Besonders groß ist die Freude über das mittlerweile sehr umfangreich angewachsene Bildarchiv, bestehend aus historischen schwarz-weißen Fotos.

In dem Fall stimmt die sinngemäße Aussage: Ein Bild sagt mehr als viele Worte …



Winfried Pfingsten 1954 Winfried Pfingsten 1954


Die Jahre ab 1945, dem Wiederbeginn des Göttinger Stammes, waren zunächst nur sehr oberflächlich dokumentiert.
Aber eben diese Zeit bis 1951 konnte mit Unterstützung der damals aktiven Führer für die Chronik dauerhaft und detailgenau gesichert werden, was ein schöner Erfolg ist.

Manche Gespräche entwickelten sich zu einer mehrjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit. Beispielsweise gelang das Manfred mit Winfried Kalla, der sein umfangreiches Wissen über die Geschichte des Göttinger Fanfarenzuges beisteuerte. Zur Übergabe von einigen zeitgenössischen Fanfaren und anderen Utensilien trafen sich 2018 Winfried und Manfred auf halbem Weg in Paderborn.

Stellvertretend für zahlreiche Schenkungen stehen die folgenden Bilder:

Thorsten überreicht eine Diasammlung. Thorsten überreicht eine Diasammlung.


Manfred nimmt von Thorsten Kücking
eine Diasammlung entgegen.











Bernhard Maciejewski besuchte die Pfadfinder 2020 in Holzerode. Im Gepäck hatte er für das Archiv eine feine persönliche Sammlung aus seiner aktiven Zeit im Stamm mitgebracht.



Digitalisierung

Unterlagen für Digitalisierung. Unterlagen für Digitalisierung.


Ab 2006 begann die Digitalisierung der Dias, Fotos, Lagerzeitungen, Logbüchern sowie besonders wertvoller Dokumente. Karl Heinz Ringel und Manfred Reddig konnten unter Einsatz leistungsfähiger Technik im Laufe der Zeit einen umfangreichen Bestand aufbauen.


Filmrollen Filmrollen

Filmrollen Filmrollen


Einige historische Filme des Stammes sollten folgen. Die in unterschiedlichsten Formaten existierenden Film- und Videomaterialien bedurften allerdings professioneller Bearbeitung.
Die frühesten beweglichen Bilder zeigen Pfadfinder des Stammes bei der Göttinger 1.000 Jahr Feier 1953 in Aktion. Alle Filme können nunmehr ohne große technische Voraussetzungen angesehen werden.


Mit beachtet wurde auch der Aufbau eines Datensicherungssystems. An verschieden Orten sowie bei mehreren Personen werden die Datensammlungen verwahrt.


Einbindung und Motivation aktueller Leiter/Stammesmitglieder

Trotz der Schwerpunktaufgaben von Lückenschließungen aus vergangenen Jahrzehnten wurde immer wieder daran gearbeitet, die „Neuzeit“ nicht aus den Augen zu verlieren. Je zeitnäher nicht mehr benötigte Unterlagen der Gruppen und des Vorstands den Weg in das Archiv finden, umso geringer besteht die Gefahr, dass wichtige interessante Informationen verloren gehen könnten. Durch den naturgemäßen Wechsel der Leiterinnen und Leiter wurde das zu einer permanenten Aufgabe.
Dabei stellte sich die archivarische Herausforderung, wie mit den mittlerweile überwiegend digital gespeicherten Dokumenten zu verfahren sei. Sehr selten werden in heutiger Zeit Truppbücher, Logbücher, Gruppenberichte, Protokolle usw. in Papierform angefertigt. Viele Informationen finden den Weg über die gebräuchlichen elektronischen Kanäle, nur teilweise erreichen sie auch den Archivar. Die Übergabe gesammelter Dateien von einzelnen Personen an das Stammesarchiv konnte individuell geregelt werden.

So wächst gleichzeitig das „ELA“ (Elektronisches Archiv) in riesigen Schritten.

Auch wurde eine Verknüpfung sowie zeitliche Abgrenzung zwischen der aktuellen Homepage des Stammes und der Archivhomepage („POA“ – Pfadfinderonlinearchiv). Beides zusammengenommen ergibt ein immer weiter wachsendes Gesamtbild der Stammesgeschichte.


Forschen für die Stammeschronik

Spätestens mit der Entscheidung, etwas über die Stammesgeschichte zu veröffentlichen, war eine teilweise Neuausrichtung der Archivtätigkeit unbedingt erforderlich. Anfangs konnte auf eine umfangreiche Basissammlung für die in Angriff genommene Arbeit zurückgegriffen werden. Ergänzungen in beträchtlichem Umfang ergaben sich nach und nach aus den intensiven Kontakten mit ehemaligen Stammesmitgliedern.

Da die Stammesgeschichte möglichst zusammenhängend und aussagefähig erzählt werden soll, gab es einen nicht geringen Nachholbedarf an Informationen und Hintergründen. Sehr bald fiel auf, dass zu bestimmten Zeitabschnitten beträchtliche Lücken und Sammlungsdefizite bestanden. Mit dieser Tatsache wollte Archivar Manfred sich jedoch nicht so schnell abfinden. Es müsste doch …
… irgendwo noch Hinweise und Materialien über die Göttinger Pfadfinder zu den Phasen, die als weiße Flecken der Stammesgeschichte identifiziert waren, auffindbar sein.

Also sollte versucht werden, möglichst viele Lücken parallel zu den anderen Tätigkeiten zu schließen. Begleitet wurden die Arbeiten zur Erstellung der Stammeschronik durch umfangreiche Recherchen in diversen Archiven sowie anhand externer Publikationen.
Ein zusätzlicher Ansporn war die Tatsache, dass mit dem Beginn der Arbeit des Stammes in Göttingen gleichzeitig die DPSG im Bistum Hildesheim entstanden war. Vor diesem Hintergrund begann eine mehrjährige, langwierige, aber äußerst erfolgreiche Sammlung größtenteils unbekannter Informationen, die nun historisch belegbar sind. Obwohl die Auswertung der Quellen noch nicht abgeschlossen wurde, konnten viele der Erkenntnisse bereits in die Stammeschronik eingearbeitet werden. Erhofft werden auch zukünftig noch weitere neue Ergebnisse. Dank gilt allen Personen, die dabei unterstützt haben.

Nachfolgend die ergiebigsten Fundstellen:

Schriftliche Aufzeichnungen Stamm Duderstadt
Schriftliche Aufzeichnung über Stämme Schladen und Braunschweig, Landeschronik
Schriftliche Aufzeichnungen: Meine Erinnerungen, DPSG 1934–1936, Bernhard Rinke zum Stamm Heiligenstadt/Uder
Chronik Geschichte der St. Georgspfadfinder in Kassel, Bernhard Raabe
Schriftliche Aufzeichnungen Nachlass Ludwig Atzert, zum Stamm Kassel, Diözesanarchiv Fulda
Chronik DV Fulda, Homepage
Broschüre: 60 Jahre DPSG im Erzbistum Paderborn
Broschüre: 35 Jahre DPSG Diözesanverband Osnabrück
Rundbriefe der DPSG, St. Georgspfadfinder/Georgspfadfinder, diverse Jahrgänge
Bistumsarchive Hildesheim und Duderstadt
Pfarrarchiv Heiligenstadt
Bundesarchiv der DPSG
Archiv der deutschen Jugendbewegung, Burg Ludwigstein
Kommunale Archive:
Stadtarchiv Göttingen, Stadtarchiv Duderstadt, Archiv Landkreis Göttingen, Stadtarchiv Heiligenstadt





Ausstellungen und Präsentationen

Bei verschiedenen Veranstaltungen und Anlässen des Stammes konnten Exponate aus der Archiv-Sammlung gezeigt werden. Nachfolgend einige Beispiele:

Ausstellung von DPSG-Kluften Ausstellung von DPSG-Kluften






Ausstellung diverser Kluften der DPSG




Abzeichensammlung Abzeichensammlung

Präsentation zum Stammesjubiläum 2006 Präsentation zum Stammesjubiläum 2006

Ausstellung der Abzeichensammlung




Erstellung einer Präsentation zum Stammesjubiläum auf CD  



Anlässlich des 80. Geburtstages des Stammes im Jahr 2011 fand unter der Leitung von Manfred während des Stammeslagers ein Workshop zur Stammesgeschichte statt. Die Lagerteilnehmer erlebten in der Großjurte so manche Meilensteine aus der Vergangenheit.

Manfred in der Geschichtsjurte Zuhörer Zuhörer

2016 wurde der Stamm 85 Jahre alt. Während der Lagertage beim Jubiläumslager auf dem Zeltplatz des Stammes konnten auch einige historische Exponate aus den Archivsammlungen bewundert werden.

Ausstellung Sippenwimpel Zelt nach 1945.

Beim Jubiläumsfest im Herbst in St. Michael gab es erneut etwas zum Anschauen. Eine mit dem Beamer präsentierte Bilderreise entführte die Teilnehmer und Besucher zu vielen Höhepunkten früherer Stammesaktivitäten.

Präsentation zur Stammesgeschichte Ausstellung und Zuhörer

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlungen des Fördervereins informieren Peter und Manfred über den Fortgang der Archivtätigkeiten.

Manfred erzählt. Manfred erläutert anhand einiger Dokumente interessante Begebenheiten aus dem Stammesleben.

Peter zeigt Annegret die
neuesten Berichte im POA.

Peter und Annegret 2015




Peter und Manfred Peter und Manfred

Online-Archiv

Anfang 2010 begannen Manfred Reddig und Peter Tyra, ein Online-Archiv aufzubauen. Manfred lieferte Texte und Bilder aus dem riesigen Archiv-Fundus, während Peter sich um die technische Umsetzung kümmerte.

Peter und Manfred


Anfang 2015 war es endlich so weit. Das Pfadfinder Online-Archiv der DPSG Stamm Göttingen wurde veröffentlicht.

Pfadfinder Online-Archiv der DPSG Stamm Göttingen


Natürlich waren Peter und Manfred ganz gespannt, wie die Berichte zu der langjährigen Stammesgeschichte bei den ehemaligen und aktiven Stammesmitgliedern ankommen würden. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv und ermunterten, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen. War anfangs inhaltlich schwerpunktmäßig mit den Gründerjahren begonnen worden, kamen jetzt Wünsche von Lesern mit der Bitte, doch auch Berichte der späteren Jahre zu präsentieren – da wo sie selbst aktiv gewesen waren. Diese Anregung wurde gern aufgegriffen.

Durchschnittlich viermal pro Jahr erfolgen umfangreiche Ergänzungen. Ab jetzt nicht nur streng chronologisch, sondern wie gewünscht, planvoll über die Gesamtjahre verteilt. Ein weiterer Ansporn lag darin, möglichst bald mindestens einen Bericht zu jedem Kalenderjahr anzubieten. Bis zur Realisierung vergingen einige Jahre. 2020 waren diese gesteckten Ziele dann mehr als erfüllt.

Die damalige Entscheidung von Anfang an die Stammesgeschichte in einer Online-Präsentation und nicht in Papierform zu erstellen, hat eine Menge Vorteile, wie sich sehr bald herausstellte:





Kirchenzeitung vom 18.11.2018 Kirchenzeitung vom 18.11.2018





Pressebericht in der Kirchenzeitung


Auf Initiative der Kirchenzeitung des Bistums Hildesheim gab Manfred im Jahr 2018 ein Interview über die Arbeiten des Stammesarchivs.


Der daraus entstandene Artikel wurde in der Kirchenzeitung vom 18.11.2018 veröffentlicht.