Satzung des Fördervereins


§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen:

Verein zur Förderung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg
Stamm Göttingen e. V.

Der Sitz des Vereins ist Göttingen. Der Verein soll im Vereinsregister eingetragen werden.


§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar insbesondere durch folgende Tätigkeiten:

Ideelle und finanzielle Unterstützung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Stamm Göttingen in ihren jugendpflegerischen Aufgaben, dazu gehören u. a.

  1. Förderung der Gemeinschaft der DPSG durch Beschaffung von Heimen, Zelt- und Freizeitgeländen, Werkzeugen, Sportgeräten, Zelten und sonstigen bei den Pfadfindern üblichen Material;
  2. Förderung der einzelnen Mitglieder in ihrer körperlichen, charakterlichen und geistigen Entfaltung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Außerdem ist der Verein bereit, als Treuhänder für die Gemeinschaften der DPSG Stamm Göttingen aufzutreten, wenn im Rechtsverkehr eine juristische Person benötigt wird.


§ 3 Zusammenarbeit mit der DPSG - Stamm Göttingen

Der Verein lehnt es ab, sich in die inneren Angelegenheiten der Gemeinschaften der DPSG (Gruppen oder Trupps ) im Stamm Göttingen einzumischen.

Die Maßnahmen des Vereins sollen in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Stammes Göttingen der DPSG koordiniert werden.


§ 4 Gewinne / Vergütungen

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 5 Mitglieder

Mitglieder des Vereins können sein:

  1. ehemalige Mitglieder und Mitglieder der DPSG, die aus ihrer geistigen Haltung gewillt sind, der DPSG Stamm Göttingen in der Erfüllung ihrer Aufgaben beizustehen.
  2. Eltern, Lehrherren, Betriebsleiter sowie Freunde, die sich den Idealen des Pfadfindertums verbunden fühlen.

Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt auf Antrag durch den Vorstand.

Austritt
Der Austritt aus dem Verein ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen. Die Beitragsverpflichtung bleibt bis Ende des jeweiligen Quartals bestehen. Der Austritt aus dem Verein wird bestätigt, nachdem das ausscheidende Mitglied allen Verbindlichkeiten gegenüber dem Verein nachgekommen ist. In Ausnahmefällen kann auf die nach dem Austritt fälligen Monatsbeiträge verzichtet werden. Der aus dem Verein Ausgeschiedene hat weder Anspruch auf das Vereinsvermögen zu stellen, noch kann er Erstattungsansprüche aus irgendwelchen persönlichen Stiftungen herleiten.

Ausschluß
Jedes Mitglied, das länger als ein halbes Jahr mit seinen Beitragszahlungen im Rückstand und einmal an die Entrichtung der Beiträge erfolglos erinnert worden ist, kann auf Beschluß des Vorstandes ausgeschlossen werden. Weitere Gründe für den Ausschluß sind insbesondere: vereinsschädigendes Verhalten, Verstoß gegen die Satzung, Unkameradschaftlichkeit, Unehrenhaftigkeit usw.. Der Ausschluß erfolgt auf Versammlungsbeschluß mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Ausschluß bedarf in jedem Falle der Begründung des Vorstandes gegenüber den Mitgliedern. Vor dem Ausschluß muß dem betreffenden Mitglied die Möglichkeit gegeben werden, sich zu verantworten.


§ 6 Beiträge

Die Höhe des monatlichen Vereinsbeitrages wird jährlich in der Mitgliederversammlung für ein Jahr festgelegt. Er ist im Voraus an den Kassierer zu entrichten. Das Geschäftsjahr beginnt mit dem 1. Januar und endet mit dem 31. Dezember.


§ 7 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung.


§ 8 Der Vorstand

Der Vorstand wird von mindestens 5 Personen gebildet.
Als geborene Mitglieder gehören ihm der Stammesvorsitzende und der Stammeskurat der "DPSG Stamm Göttingen" an. Der 1. und 2. Vorsitzende und mindestens ein weiteres Vorstandsmitglied sind von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre zu wählen.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.


§ 9 Aufgaben des Vorstandes

Aufgabe des Vorstandes ist es, im Sinne der Vereinssatzung den Verein nach außen zu vertreten. Er hat die Beschlüsse der Mitgliederversammlung auszuführen, die Vereinsgeschäfte zu führen und die Veröffentlichungen des Vereins herauszugeben.


§ 10 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

Die Einladung geschieht schriftlich, wenigstens 10 Tage vorher durch den Vorstand.

Der Einladung ist die Tagesordnung beizufügen, jedoch kann die Mitgliederversammlung durch Mehrheitsbeschluß auch weitere Punkte auf die Tagesordnung setzen und zur Abstimmung bringen.

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn wenigstens zwei Mitglieder des Vorstandes und noch fünf Mitglieder erschienen sind.

Ist eine Versammlung nicht beschlußfähig, so ist die nächste Mitgliederversammlung bzgl.der gleichen Tagesordnung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlußfähig, jedoch muß in der Einladung zu der neuen Sitzung darauf hingewiesen werden.

Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter.

Über die Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.


§ 11 Aufgaben der Mitgliederversammlung

  1. der Vorstand
  2. Entgegennahme des Tätigkeitsberichtes des Vorstandes,
  3. Entlastung des Vorstandes,
  4. Wahl des 1. Vorsitzenden, des 2. Vorsitzenden und weiteren Vorstandsmitgliedern,
  5. Wahl von 2 Kassenprüfern,
  6. Festsetzung des Jahresbeitrages,
  7. Abänderung der Satzung,
  8. Auflösung des Vereins.

Für die Abänderung der Satzung bedarf es einer Mehrheit von dreiviertel der erschienenen Mitglieder.


§ 12 Kassenprüfung

Die Hauptkassenprüfung hat mindestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlung durch 2 Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, zu erfolgen.

Eine zweite Kassenprüfung kann jederzeit auf Veranlassung des 1. oder 2. Vorsitzenden durchgeführt werden, die auch das Recht haben, sich persönlich von der Kassenlage zu überzeugen.


§ 13 Auflösung des Vereins

Über die Auflösung des Vereins kann nur eine zu diesem Zweck berufene Mitgliederversammlung mit dreiviertel Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschließen.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt an:

Verein zur Förderung der Georgspfadfinder im Land Hildesheim e. V.

der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.



Göttingen am 23. März 1980

gez. die Gründungsmitglieder